Nordcapital Bulkerflotte 1 

Treuhänderin bekommt Geld - Anleger bleiben auf Verlusten sitzen - Schadensersatz möglich

Die Fondsgeschäftsführung teilt im Geschäftsbericht 2016 (dort auf Seite 8) mit, dass die noch vorhandene Liquidität in Höhe von 3,459 Mio. US-Dollar an die Treuhänderin als Vergütung ausgezahlt wird. Für die Anleger bleibt nichts mehr übrig. Die Gesellschaft wird nunmehr liquidiert und die Verluste für die Anleger stehen fest. 

Das Emissionshaus Nordcapital legte den Schiffsfonds Bulkerflotte 1 - mit einer Flotte von Massengutfrachtern (Bulker) des Typs "Supramax" - im Jahr 2008 auf. Vermittlung bzw. Vertrieb der Fondsbeteiligungen liefen über die Deutsche Bank AG sowie die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG. Den Anlegern wurde damals diese Anlage als solides und aussichtsreiches Investment in einem stetig wachsenden Markt angepriesen. Jedoch: Es gab damals bereits kritische Expertenstimmen, die aufgrund von überkapazitäten auf den Weltmeeren vor einem Rückgang der Charterraten warnten. Doch die Bank wies in ihrer mündlichen Beratung häufig nicht darauf oder auf andere Risiken dieser Anlage hin, ebenso wenig wie auf die sehr hohen Weichkosten.

Es ist nach unserer Erfahrung davon auszugehen, dass sehr viele Anleger falsch beraten wurden - und sie aufgrund von Falschberatung Ansprüche auf Schadensersatz gegen die Bank geltend machen können. Ebenso dann, wenn ihnen der Fondsprospekt nicht rechtzeitig vor der Zeichnung übergeben wurde, was nach unserer Erfahrung ebenfalls häufig geschah.

Bei der Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen reicht es für einen Erfolg vor Gericht bereits, wenn dieses nur einen Beratungsfehler feststellt. Näheres zu diesem Schiffsfonds lesen Sie auch in den folgenden Texten (unten).

Haftungsansprüche gegen die Deutsche Bank AG oder die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG sind jedoch in jedem Einzelfall individuell zu prüfen. Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Quelle: Kaelberer & Tittel, abgerufen am 26.06.2018.

 

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