IVG EuroSelect 14 GmbH & Co. KG – „The Gherkin“

Architektonisch herausragende Immobilie, dazu noch voll vermietet, ein exponierter und sehr guter Standort, ein langfristiger Mietvertrag mit einem solventen Hauptmieter.

An sich sollte man denken, dass bei dieser Anlage nichts hätte schief gehen können. 

Die Praxis sieht leider ganz anders aus. Dank eines Währungskredites in CHF sind  Währungsverluste in Bereich von ca. hundert Millionen Britischen Pfund (GBP) angefallen. Diese sollen nunmehr größtenteils realisiert werden. Die Immobilie, die laut Prospekt von einem Gutachter auf 615 Mio. GBP, bzw. 635 Mio. GBP wert sein soll, soll nach dem Geschäftsbericht  2012 zum 31.12.2012 von einem Gutachter auf weniger als 500 Millionen GBP geschätzt worden sein. 

Im Ergebnis müssen nun 9122 Anleger befürchten, dass trotz einer Anlage in eine erstklassige Immobilie das Geld ganz oder weitgehend verloren ist. Zwar stirbt die Hoffnung zuletzt, wir meinen, mit einer erheblichen Rückzahlung aus dem Fonds ist nicht mehr zu rechnen.

Verloren ist das investierte Kapital aber nur dann wirklich, wenn Sie nun nichts tun und abwarten. Wir sind davon überzeugt, dass die Aussichten, die Anlagesumme gerichtlich erfolgreich einzuklagen, überaus gut sind.

Wer die Anlage denn genauer betrachtet, wundert sich dann auch immer weniger über obige Verluste.

Tatsächlich wurde in englischsprachigen Zeitschriften schon Anfang 2007 über einen Gewinn des Verkäufers, der Swiss Re Gruppe, von 250 Millionen GBP aus dem Verkauf des „The Gherkin“ berichtet. Dies würde bedeuten, dass das Grundstückserwerb und der Bau der Immobilie (2001 bis 2003) lediglich 350 Millionen GBP gekostet hätte. Eine Wertsteigerung von 250 Millionen GBP in so kurzer Zeit verwundert. Zudem wurde die Immobilie von der IVG-Gruppe noch vor der Finanzkrise im Februar 2007 angekauft, seinerzeit laut Presseberichten zu einem Rekordpreis für eine Einzelimmobilie. Als die meisten Anleger zeichneten (September bis Dezember 2007) war die Finanzkrise nicht nur in Deutschland, sondern auch in London angekommen. In einer derartigen Phase auch noch eine Finanzierung im Schweizer Franken aufzunehmen, der als typische Fluchtwährung in Krisen immer wieder besondere Stärke bewies, erachten wir mehr als nur mutig.

Zudem stellen sich immer mehr Umstände heraus, die den meisten Anlegern wohl unbekannt waren. So gehören der Hauptmieter und der Verkäufer dem Swiss Re-Konzern an. Laut Fonds soll es sich hierbei um ein übliches „sale and lease back“-Modell gehandelt haben. Bei Leasingmodellen wird der Verkaufspreis durchaus nicht nur durch den Wert der Immobilie, sondern auch stark von den übernommenen Zahlungsverpflichtungen des Verkäufers und späteren Mieters beeinflusst. Damit besteht die Gefahr, dass der Kaufpreis eben nicht dem Marktwert entspricht.

Derartiges muss ein Anleger aber vorab wissen, um die Risiken einer derartigen Anlage richtig einschätzen zu können.

Wir meinen deshalb, dass Sie von Ihrer Bank in vielen Fällen Schadensersatz verlangen können, weil

-  Der Bankberater Ihnen die Provision/Rückvergütungen für die Bank verschwiegen hat

-  Der Bankberater Ihnen den IVG 14 als sicher oder gar zur Altersvorsorge geeignet empfohlen hat  

-  auf die Problematik des „sale and lease“back Modell nicht hingewiesen wurde

-  über die Presseberichte mit dem hohen Gewinn von GBP 250 Millionen des Verkäufers nicht hingewiesen wurde

 

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