MPC Rendite-Fonds Leben Plus I bis VII


Anleger der Fondsgruppe der MPC Rendite Fonds Leben Plus I bis VII, denen diese Beteiligungen in der Beratung durch Banken und Sparkassen regelmäßig als sicher und zur Altersvorsorge geeignet beschrieben worden ist, müssen heute schmerzlich vergegenwärtigen, dass sie einer riskanten, spekulativen Beteiligungsform aufsitzen und einen großen Teil des in die Anlage investierten Geldes verlieren werden. Für viele Anleger ist diese Erkenntnis des wirtschaftlichen Scheiterns dieser Anlage um so ärgerlicher, weil in der Anlageberatung seinerzeit regelmäßig an das Verständnis des Anlegers an eine klassische deutsche Lebensversicherung angeknüpft und Sicherheit suggeriert wurde, tatsächlich jedoch aufgrund einer erheblichen Innenfinanzierung des Fonds hohe Risiken vorzufinden sind. Dem Anleger wurde Sicherheit verkauft, bekommen hat der Anleger eine hochspekulative Anlageform, bei der sich nun hohe Verlustrisiken realisieren werden.


Was Sie über die aktuelle Entwicklung Ihrer Fondsbeteiligung wissen sollten


Der jeweilige MPC Rendite Fonds Leben plus hat massive Finanzierungsprobleme. Das Grundproblem des Fonds lässt sich vereinfacht beschreiben: Ursache bildet ein bestehendes Missverhältnis der erwirtschafteten Rendite aus dem Anlagegegenstand (Zweitmarkt-LV-Policen) im Verhältnis zu den Zins- und Tilgungsaufwendungen der Innenfinanzierung des Fonds. Schlimmstenfalls wird die innenfinanzierende Bank die sicherungsabgetretenen Policen für eine notleidende Innenfinanzierung bis zur Befriedigung ihrer Ansprüche verwerten, was zur Folge hat, dass damit der Anlagegegenstand der Fondsgesellschaft sich in weiten Teilen in Wohlgefallen auflösen wird. Konsequenz ist ein erheblicher Teil- oder Totalverlust des Anlegers.
Die Geschäftsführung der jeweiligen Fondgesellschaft rechtfertigt die schlechte wirtschaftliche Entwicklung mit sinkenden Kapitalanlageergebnissen der Versicherungsunternehmen. Diese Entwicklung ist jedoch bereits seit 2002 absehbar gewesen. Während in den 90-er Jahren mit deutschen Kapitallebensversicherungen noch Renditen von knapp 8 % p.a. erzielt werden konnten, sank dieser Wert bis 2004 auf rund 5 % p.a. Es ist unerklärlich, wie die Fondsinitiatoren bei Auflegung des Fonds eine dieser Entwicklung nicht Rechnung tragenden Kalkulation durch Annahme einer überhöhten Verzinsung des Sparanteils sowie des zusätzlichen Schlussgewinnanteils zugrunde legen konnten. Diese Rechnung konnte nicht aufgehen.
MPC legt den Anlegern weiter nicht in transparenter Form ein faktisches wirtschaftliches Scheitern des Fondskonzepts offen.


Weitere Informationen zur aktuellen Lage Ihres Fonds finden Sie auf der Internetseite unserer Kooperationskanzlei der Anlegerkanzlei Kälberer & Tittel in Berlin: www.kaelberer-tittel.de unter dem Menüpunkt „Aktuelle Rechtsfälle“ und dort weiter unter „MPC Rendite Leben Plus I - VII“.


Welche Rechte Sie als Bankkunde bei der Anlageberatung haben


Als Bankkunde müssen Sie den Anlagetipps Ihrer Bank vertrauen können. Deshalb schuldet die Bank Ihnen eine Anlageberatung, die sowohl anlagegerecht als auch anlegergerecht ist.
Anlagegerecht heißt, der Bankberater muss Ihnen vor Vertragsabschluss alle Informationen auf den Tisch legen, die für Ihre Entscheidung für oder gegen eine Kapitalanlage wichtig ist. Dazu gehören vor allem alle Risiken der Kapitalanlage. Dazu gehört aber auch die Information, ob die Bank für den Verkauf eine Provision bekommt und wie hoch diese Provision ist. Diese Offenlegungspflicht greift auch bei geschlossenen Fonds. Das hat der Bundesgerichtshof bereits vor Jahren entschieden. Denn ohne Information über die Provisionsinteressen der Bank kann kein Anleger einschätzen, ob ihm seine Bank nicht allein deshalb zur Fondsbeteiligung rät, weil sie selbst vom Vertragsabschluss profitiert.
Anlegergerecht heißt, die Bank darf Ihnen keine Kapitalanlage empfehlen, die nicht zu Ihnen und Ihren persönlichen Anlagezielen passt. Beispiel: Sie wollen etwas für die Altersvorsorge tun? Dann darf die Bank Ihnen auch keine Kapitalanlagen mit hohem Verlustrisiko aufschwatzen.


Warum Sie von der beratenden Bank Schadensersatz verlangen können


Die beratenden Banken haben beim Verkauf der Anteile an den Fonds MPC Rendite-Fonds Leben plus I – VII in vielen Fällen gegen ihre Beratungspflichten verstoßen. Für Schadensersatzklagen von Anlegern setzen wir im Fall der Fondsgruppe MPC Rendite-Fonds Leben plus I - VII vor allem auf zwei Pflichtverstöße der beratenden Banken bei der Anlageberatung:
1) Der Bankberater hat Ihnen die Provision für die Bank verschwiegen
2) Der Bankberater hat Ihnen die Fondsbeteiligung MPC Rendite-Fonds Leben Plus als besonders sicher hingestellt.

Kontakt
HPG Prozessfinanzierung im Kapitalanlagerecht GmbH & Co. KG

Sögestr.74
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