Die Marktsituation

Nach zurückhaltender Schätzung werden in Deutschland jährlich zwischen 15.000 - 20.000 Verfahren ausschließlich allein wegen des Kostenrisikos nicht geführt. Unternehmen und Anspruchsinhaber verzichten damit auf durchsetzbare Forderungen von weit über 500 Millionen Euro.
Die langjährige Arbeit mit Mandanten sowie die Beobachtung des Marktes und von Gerichtsverfahren zeigt uns, dass gerade im Kapitalanlagerecht der Bedarf für Prozessfinanzierung besonders hoch einzuschätzen ist.

Unsere Analysen haben ergeben, dass von 10 Geschädigten allenfalls einer bereit ist, auf eigenes Risiko eigene Ansprüche gerichtlich durchzusetzen. Aber auch Geschädigte, die finanziell in der Lage wären ein Gerichtsverfahren vorzufinanzieren, sind für Prozesse und eine Prozessfinanzierung empfänglich und gaben in einer Befragung an, gerne die Unterstützung eines Prozessfinanzierers in Anspruch nehmen zu wollen.

Nach unseren Erfahrungen sind viele Mandanten rechtsschutzversichert. Allerdings werden gerade Fälle im Kapitalanlagerecht oft von den Versicherern abgelehnt, da es sich hier um Spezialrechtsfälle handelt und kein Deckungswert für Kapitalanlagegeschäfte gemäß ARB 94 bei den Versicherungsgesellschaften besteht.

Eine erfolgreiche Prozessfinanzierung im Kapitalanlagerecht bedarf einer speziell ausgebildeten und kompetenten Rechercheabteilung und der engen Zusammenarbeit mit einer auf diese Thematik spezialisierten Kanzlei.

Der hohe Anlagebedarf der Kunden führt zu einem "Massengeschäft" bei Banken und unabhängigen Finanzdienstleistern, welches wiederum durch mangelnde Beratung, Erfolgs- und Ertragsdruck, fehlende Kompetenz sowie Fehleinschätzung der Produkte zu Wertverlusten in erheblichem Ausmaß führt. Dem Kunden fehlt häufig die Sachkenntnis, um eine Anlagemöglichkeit selbst beurteilen und überblicken zu können. Der Anleger ist bei der Auswahl der für ihn richtigen und maßgeschneiderten Produkte auf das Fachwissen der Berater angewiesen.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass es durch die Überhitzung der Märkte, aber auch durch die Fehleinschätzung von so genannten "sicheren" Anlagen, zum Teil zu Totalverlusten gekommen ist. Mangelnde Kompetenz in der Beratung und fehlerhafte Bearbeitung waren die häufigsten Ursachen für derartige Ergebnisse. Der Anlagekunde selbst ist selten in der Lage, das gebotene Szenario zu überblicken und zu durchschauen.

Berechtigte Regressansprüche sind somit die logische Konsequenz.

Fazit: Der Bedarf und die Nachfrage nach Wahrung der Interessen und der Prozessfinanzierung im Kapitalanlagerecht sind und bleiben unverändert hoch.

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